DOPAMINS
DOPAMINS steht für Detection of Positron Annihilation Mission In Near Space und verwendet Szintillatoren zur Detektion von Antimaterie in der Stratosphäre.
Über das Projekt
Das Hauptziel von DOPAMINS ist die Detektion der Positron-Elektron-Annihilation in der Stratosphäre mithilfe eines Detektors, der an einem Höhenballon montiert ist. Ein Positron ist das Antimaterie-Gegenstück des Elektrons. Wenn hochenergetische kosmische Strahlung auf die Atmosphäre trifft, erzeugt sie sekundäre Teilchen, darunter Antiteilchen, durch Prozesse wie Paarerzeugung.
Wenn Materie und Antimaterie aufeinandertreffen, vernichten sie sich gegenseitig. Einige Positronen vernichten sich sofort, andere überleben etwas länger. Wenn ein Positron auf ein Elektron trifft, vernichten sie sich und setzen zwei Gammastrahlen von 511 keV frei, die in entgegengesetzte Richtungen (etwa 180°) ausgesendet werden.
DOPAMINS zielt darauf ab, ein genaues und präzises Detektionssystem zur Messung dieser Ereignisse zu entwickeln. Diese Mission hilft uns, den Fluss von Positronen in den vom Ballon durchquerten Regionen zu verstehen, und das Detektionssystem kann als Grundlage für zukünftige Antiteilchen-Detektionsmissionen im Weltraum dienen.


BEXUS Selection Workshop Bonn – 24./25. November 2025
DOPAMINS hat kürzlich sein Projekt beim „BEXUS Selection Workshop” beim DLR in Bonn präsentiert.
Über den BEXUS-Wettbewerb
BEXUS (Balloon Experiment for University Students) ist ein europäisches Programm, das Universitätsteams ermöglicht, ihre Experimente mit einem Höhenforschungsballon zu fliegen. Der Ballon erreicht etwa 30 km Höhe, sodass Studierende wissenschaftliche Instrumente und weltraumbezogene Technologien unter Weltraumbedingungen testen können. Das Programm wird von DLR, SNSA und ESA durchgeführt und gibt Studierenden praktische Erfahrungen mit echten Weltraummissionen.
Das REXUS/BEXUS-Programm wird im Rahmen einer bilateralen Agenturvereinbarung zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Schwedischen Nationalen Raumfahrtagentur (SNSA) realisiert. Der schwedische Anteil der Nutzlast wurde Studierenden aus anderen europäischen Ländern durch eine Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) zur Verfügung gestellt. EuroLaunch, eine Kooperation zwischen der Swedish Space Corporation (SSC) und der Mobile Rocket Base (MORABA) des DLR, ist für das Kampagnenmanagement und den Betrieb der Trägerraketen verantwortlich. Experten von DLR, SSC, ZARM und ESA bieten den Studententeams während des gesamten Projekts technische Unterstützung. REXUS und BEXUS werden vom SSC, Esrange Space Center im nördlichen Schweden, gestartet.
Kontakt
Wir freuen uns immer über interessierte Studierende für MAGGIE und den Verein. Ihr könnt uns unter dopamins(@)bears-space.de kontaktieren und regelmäßige Updates auf dem Instagram-Kanal @bears.space finden. Der beste Weg, uns zu erreichen, ist, zum wöchentlichen Bears-Treffen jeden Dienstag um 18 Uhr in F11 zu kommen.